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Bericht19.–26. August 2026, Wien5 Min. Lesezeit
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Jugendbegegnung: ECOuprising, Wien

Teilnehmende von ECOuprising

ECOuprising war eine Erasmus+ Jugendbegegnung, die EMOTiC vom 19. bis 26. August 2026 in Wien ausrichtete, Reisetage inklusive. Sie brachte 44 Menschen aus Österreich, Kroatien, Tschechien, Griechenland, Lettland, Serbien und der Slowakei zusammen: 35 junge Teilnehmende, 7 Gruppenleiter:innen und 2 Facilitator:innen. EMOTiC war Koordinator und Gastgeber, und die Gruppe wohnte und arbeitete gemeinsam im Jugendgästehaus Wien Brigittenau.

44

Teilnehmende

35 junge Menschen, 7 Gruppenleiter:innen und 2 Facilitator:innen

7

Länder

Österreich, Kroatien, Tschechien, Griechenland, Lettland, Serbien, Slowakei

8

Tage in Wien

19.–26. August 2026, Reisetage inklusive

Sechs Tage Öko-Aktion

An sechs Programmtagen, vom 20. bis 25. August, erkundeten die Teilnehmenden, was Nachhaltigkeit für sie und ihre Gemeinschaften bedeutet, wurden selbst zu Lehrenden mit eigenen Workshops und lernten nachhaltige Lösungen in Wien vor Ort kennen. So verlief die Woche.

Tag 1: Einander kennenlernen

Am ersten Tag ging es darum, eine sichere und offene Gruppe aufzubauen: Vorstellungsrunden, persönliche Geschichten und die ersten Schritte von Fremden zu einer Gemeinschaft. Am Nachmittag fragte die Gruppe, was Nachhaltigkeit für die einzelnen Personen bedeutet. Manche Antworten drehten sich um den Schutz der Natur, andere um soziale und wirtschaftliche Gerechtigkeit – gemeinsam ergaben sie ein breiteres, geteiltes Bild. Danach stellte jedes Land seine nationalen Brettspiele und die Geschichten dahinter vor und zeigte, wie Spiele zu Werkzeugen für das Lernen über Nachhaltigkeit werden können. Den Abschluss bildete der interkulturelle Abend.

Tag 2: Von Lernenden zu Lehrenden

Die Teilnehmenden wurden selbst zu Lehrenden. Jedes nationale Team gestaltete einen eigenen Workshop zu einem Nachhaltigkeitsthema, recherchierte, legte Ziele fest und plante jede Aktivität, mit Unterstützung der Facilitator:innen. Am Nachmittag eröffneten das kroatische und das lettische Team die Reihe mit interaktiven Workshops zu Recycling, Abfallvermeidung und verantwortungsvollem Konsum. Jede Einheit endete mit einer Nachbesprechung und Feedback, das allen Teams half, ihre eigenen Workshops zu schärfen.

Tag 3: Klimaangst, Greenwashing und Biodiversität

Die Teams aus Österreich, Griechenland, Tschechien, der Slowakei und Serbien leiteten ihre Workshops: zu Klimaangst, der emotionalen Seite der Klimakrise, und dazu, wie aus Sorge Handeln werden kann; zu Greenwashing und wie man als kritische:r Konsument:in irreführende grüne Versprechen erkennt; und zu Biodiversität und warum der Schutz von Ökosystemen für Mensch und Planet wichtig ist. Diskussionen, Simulationen und Gruppenaufgaben bezogen alle mit ein, und der Tag endete mit Nachhaltigkeits-Brettspielen – ein Beweis dafür, dass spielbasiertes Lernen komplexe Themen leichter verständlich und besprechbar macht.

Tag 4: Spielbasiertes Lernen und die SDGs

Die Gruppe kehrte zu den Nachhaltigkeits-Brettspielen zurück und betrachtete diesmal genau die Botschaften dahinter und wie sie sich in der Jugendarbeit einsetzen lassen. Die Haupteinheit war den 17 UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung gewidmet: Jede Gruppe übernahm ein Ziel, erkundete seine Unterziele und seine Bedeutung für junge Menschen und präsentierte es kreativ in kurzen Videos, Podcasts und anderen digitalen und künstlerischen Formaten – Teamarbeit, Storytelling und digitale Kompetenzen in einer Einheit und neue Inhalte, um die Ergebnisse des Projekts mit noch mehr jungen Menschen zu teilen.

Tag 5: Nachhaltigkeit in der Praxis

Tag 5 zeigte Nachhaltigkeit im echten Leben in Wien. Eine Führung durch die Seestadt Aspern, Wiens grünen Stadtteil, zeigte, wie Stadtplanung, Grünräume, Energieeffizienz und nachhaltige Mobilität zusammenwirken. Mit GRÜNSTATTGRAU erkundeten die Teilnehmenden begrünte Fassaden und wie vertikales Grün die Stadt kühlt, die Luft reinigt und die Biodiversität fördert. Ein Besuch in den Büros von EMOTiC und ACCELERAS zeigte, wie Nachhaltigkeit im Arbeitsalltag einer Organisation verankert wird.

Tag 6: Die Vereinten Nationen und Youthpass

Der letzte Tag begann bei den Vereinten Nationen in Wien. Nach einer Woche mit den SDGs lernten die Teilnehmenden den globalen Rahmen dahinter kennen und wie internationale Zusammenarbeit Klimawandel, Ungleichheit und Umweltschutz angeht. Am Nachmittag blickte die Gruppe auf die ganze Reise zurück – von den ersten Vorstellungsrunden bis zu den Workshops, Spielen und Studienbesuchen – und benannte, was sie gelernt hatte und wie sich ihr Blick auf Nachhaltigkeit verändert hatte. Die Youthpass-Verleihung und ein Abschlusskreis beendeten die Woche.

Zurück zu Hause

Die nationalen Vorbereitungstreffen begannen am 20. Juli 2026, und die Folgephase im September 2026 stand im Zeichen lokaler Aktionspläne. Jedes nationale Team entwickelte einen Plan, um das Gelernte zu Hause in Aktivitäten, Workshops und Kampagnen vor Ort umzusetzen, damit die Teilnehmenden als Multiplikator:innen für Gleichaltrige wirken konnten.

Eindrücke

Foto 1 von der Jugendbegegnung ECOuprisingFoto 2 von der Jugendbegegnung ECOuprisingFoto 3 von der Jugendbegegnung ECOuprisingFoto 4 von der Jugendbegegnung ECOuprisingFoto 5 von der Jugendbegegnung ECOuprisingFoto 6 von der Jugendbegegnung ECOuprisingFoto 7 von der Jugendbegegnung ECOuprisingFoto 8 von der Jugendbegegnung ECOuprisingFoto 9 von der Jugendbegegnung ECOuprisingFoto 10 von der Jugendbegegnung ECOuprising
Kofinanziert von der Europäischen UnionOeAD

Dieses internationale Projekt wurde mit Unterstützung der österreichischen Nationalagentur OeAD im Rahmen des Programms Erasmus+ der Europäischen Union umgesetzt. EMOTiC war Koordinator und Gastgeber.

Projektnummer: 2025-3-AT01-KA152-YOU-000378262

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