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Bericht 1.–8. August 2024, Wien 3 Min. Lesezeit

Jugendbegegnung: Nurturing Earth and Wellbeing, Wien

Teilnehmende von Nurturing Earth and Wellbeing

Nurturing Earth and Wellbeing war eine Erasmus+ Jugendbegegnung, die vom 1. bis 8. August 2024 in Wien stattfand, Reisetage eingeschlossen. Koordiniert wurde sie von Ecological Future Education aus Lettland, mit EMOTiC als Partner und Gastgeber, und sie brachte rund 40 Teilnehmende aus acht Ländern zusammen: junge Menschen und ihre Gruppenleiter:innen. Die weiteren Partner waren IMPRESS (Kroatien), Active Green Solution (Griechenland), Eurotender Egyesület (Ungarn), Asociația Kasta Morrely (Rumänien), EYCB (Tschechien) und LevelUp (Polen).

~40

Teilnehmende

Junge Menschen und ihre Gruppenleiter:innen, insgesamt rund 40

8

Länder

Griechenland, Kroatien, Lettland, Österreich, Polen, Rumänien, Tschechien, Ungarn

8

Tage in Wien

1.–8. August 2024, inklusive Reisetage

Warum diese Jugendbegegnung

Unsere Beziehung zur Umwelt prägt unsere körperliche ebenso wie unsere psychische Gesundheit, und das Projekt ging von einer klaren Beobachtung aus: Klimaangst ist heute eines der drängendsten Probleme junger Menschen. Diese Jugendbegegnung, die erste einer Reihe zu Umweltthemen und weiteren sozialen, wirtschaftlichen und globalen Fragen, die junge Menschen bewegen, vermittelte Wissen und Kompetenzen zu Nachhaltigkeit, Lebensmitteln, Ernährung und psychischer Gesundheit.

Drei Schwerpunkte

Das Programm stützte sich auf drei Schwerpunkte: theoretisches Wissen über nachhaltige Ernährungssysteme, praktische Fähigkeiten in der urbanen Landwirtschaft sowie emotionale und kognitive Praktiken für die psychische Gesundheit. Die Teilnehmenden beschäftigten sich mit regenerativer urbaner Landwirtschaft, Permakultur und lokal angebauten Lebensmitteln und damit, wie die urbane Landwirtschaft in ihren Umweltauswirkungen im Vergleich zu Monokulturen abschneidet. Das Programm vermittelte die praktischen Fähigkeiten, die man braucht, um essbare Pflanzen anzubauen, zu pflegen und zu erhalten, und verband diese naturbasierten Praktiken mit Achtsamkeit, psychologischen Erkenntnissen und Methoden zur Wiederverbindung mit sich selbst und der Natur.

Tag für Tag

Jeder Tag hatte sein eigenes Thema: Einführung und Hintergrund, Umweltrisiken und ihre Auswirkungen, urbane Landwirtschaft und Gemeinschaftsgärten, die Wiederverbindung mit uns selbst und der Natur, der Blick auf das große Ganze des Klimas und schließlich das Zusammenführen aller Inhalte. Vor der Anreise sollte jede nationale Gruppe ein Thema aus einer vorgegebenen Liste wählen und eine 30-minütige Präsentation vorbereiten, die sie während des Programms hielt und die auch kurze Übungen, Spiele und Aktivitäten enthalten konnte.

Wie wir gelernt haben

Das Lernen folgte drei Prinzipien: erfahrungsbasiertes Lernen, spielen lernen und spielend lernen sowie Lernen im Freien, wobei Themen rund um ein gesundes Leben im direkten, körperlichen Kontakt mit der Natur erkundet wurden. Die Teilnehmenden waren eingeladen, Spiele, Lieder, Tänze, Speisen und Traditionen mitzubringen, um ihr Land beim interkulturellen Abend zu präsentieren.

Ziele und Lernergebnisse

Zu den Zielen gehörte es, wieder eine Verbindung zur Natur herzustellen, Gemeinschaft aufzubauen, Raum zu schaffen, um Sorgen um die Umwelt auszusprechen, und den Teilnehmenden praktische, lösungsorientierte Werkzeuge für die Zeit nach dem Projekt mitzugeben. Zu den erwarteten Lernergebnissen zählten eine tiefere emotionale Verbindung zur Natur, ein besseres Verständnis der Umweltauswirkungen von Landwirtschaft und Lebensmittelindustrie sowie das Selbstvertrauen, selbst aktiv zu werden und die lokale Gemeinschaft einzubinden.

Vor und nach Wien

Das Projekt verlief in drei Phasen: die Vorbereitung ab 20. Juni 2024, die Woche in Wien und lokale Folgeprojekte in den Heimatgemeinden der Teilnehmenden im September 2024. Die Teilnehmenden waren 18 bis 25 Jahre alt, lokale Teilnehmende aus Österreich 15 bis 25 Jahre, und Vorerfahrung mit Erasmus+ oder nachhaltiger Entwicklung war nicht nötig.

Eindrücke

Foto 1 von der Jugendbegegnung Nurturing Earth and WellbeingFoto 2 von der Jugendbegegnung Nurturing Earth and WellbeingFoto 3 von der Jugendbegegnung Nurturing Earth and WellbeingFoto 4 von der Jugendbegegnung Nurturing Earth and WellbeingFoto 5 von der Jugendbegegnung Nurturing Earth and WellbeingFoto 6 von der Jugendbegegnung Nurturing Earth and WellbeingFoto 7 von der Jugendbegegnung Nurturing Earth and WellbeingFoto 8 von der Jugendbegegnung Nurturing Earth and WellbeingFoto 9 von der Jugendbegegnung Nurturing Earth and WellbeingFoto 10 von der Jugendbegegnung Nurturing Earth and WellbeingTeilnehmende am Stadtmodell der Seestadt Aspern während der Jugendbegegnung Nurturing Earth and WellbeingBesuch in einem Gemeinschaftsgarten in Wien während der Jugendbegegnung Nurturing Earth and Wellbeing
Kofinanziert von der Europäischen Union

Dieses internationale Projekt wurde über die lettische Nationalagentur aus dem Programm Erasmus+ der Europäischen Union kofinanziert. Koordiniert wurde es von Ecological Future Education (Lettland), mit EMOTiC als Partner und Gastgeber.

Partner: IMPRESS (Kroatien), Active Green Solution (Griechenland), Eurotender Egyesület (Ungarn), Asociația Kasta Morrely (Rumänien), EYCB (Tschechien), LevelUp (Polen).

Projektnummer: 2023-3-LV02-KA152-YOU-000182668

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