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Bericht 9.–16. November 2024, Wien 3 Min. Lesezeit

Trainingskurs: Transformative Mindset for Sustainable Development, Wien

Teilnehmende des Trainingskurses Transformative Mindset for Sustainable Development

Der Kurs wurde von Ecological Future Education in Lettland koordiniert und von EMOTiC in Wien ausgerichtet. Er brachte 30 Jugendarbeiter:innen im Alter von 20 bis 35 Jahren aus zehn Ländern zusammen. Die weiteren Partner waren EAST (Kroatien), Active Green Solution (Griechenland), OEMFCI (Frankreich), Szatyor Egyesület (Ungarn), OTI (Slowakei), Petrklíč help, z.s. (Tschechien), Inkluzivni pokret (Serbien) und ACDC (Rumänien).

30

Jugendarbeiter:innen

20 bis 35 Jahre alt

10

Länder

Frankreich, Griechenland, Kroatien, Lettland, Österreich, Rumänien, Serbien, Slowakei, Tschechien, Ungarn

8

Tage in Wien

9.–16. November 2024

Warum Konflikttransformation für Nachhaltigkeit wichtig ist

In einer Welt, die vor komplexen Herausforderungen wie Klimawandel, Armut und Ungleichheit steht, ist nachhaltige Entwicklung unverzichtbar geworden. Doch Konflikte auf persönlicher, gemeinschaftlicher und kultureller Ebene können sie bremsen. Sie führen zu zerrütteten Beziehungen, mehr Gewalt und tieferer Ausgrenzung, aber auch zu schädlichem Handeln wie Überfischung, ungleicher Verteilung von Ressourcen und Schäden an Ökosystemen und Biodiversität. Die Nachwirkungen von Krisen wie der COVID-19-Pandemie haben zusätzlich Stress, Spannungen und soziale Ungerechtigkeit mit sich gebracht. In manchen Regionen Europas stoßen bis zu 45 % der jungen Menschen auf Hindernisse für ihre persönliche Entfaltung und ihre volle Teilhabe an der Gesellschaft.

Dauerhafter Fortschritt braucht Gemeinschaften, die ihre eigenen Initiativen gestalten und umsetzen, und der Ansatz der Konflikttransformation bietet einen strategischen Weg, solche Initiativen zu planen. Dieser Erasmus+ Trainingskurs vermittelte Jugendarbeiter:innen diesen Ansatz und seine Elemente: Konfliktanalyse, Planung von Initiativen, Dialog, Design Thinking und Verhandlung, mit einem klaren Schwerpunkt auf spielbasierter Bildung.

Was wir uns vorgenommen hatten

Der Kurs sollte unter anderem das Verständnis der Ziele für nachhaltige Entwicklung und ihrer sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Dimensionen vertiefen, Strategien für den Umgang mit und die Lösung von Konflikten erkunden, die nachhaltige Entwicklung beeinträchtigen, Problemlösungskompetenzen für jugendorientierte, von der Community getragene Initiativen aufbauen und bürgerschaftliches Engagement als Motor für Veränderung von unten stärken. Außerdem wollten die Partner eine Online-Ressourcenbibliothek aufbauen, die künftige Projekte zur nachhaltigen Entwicklung unterstützt.

Das Programm

Das Programm führte vom Verständnis von Konflikttransformation und Konfliktanalyse hin zu ihrer Verbindung mit nachhaltiger Entwicklung. Die Teilnehmenden beschäftigten sich mit Theorien der Konflikttransformation, Fähigkeiten zur Konfliktmediation, fortgeschrittenen Strategien und reflexiver Praxis. Eine intensive Auseinandersetzung mit den Zielen für nachhaltige Entwicklung leitete über zu Design Thinking für nachhaltige Projekte und zu einer immersiven Simulation zu nachhaltiger Entwicklung durch Konflikttransformation.

In Kleingruppen entwickelten die Teilnehmenden praktische Nachhaltigkeitsinitiativen für die Jugendarbeit, präsentierten sie, holten sich Feedback und machten daraus Follow-up-Pläne für ihre Communities. Der letzte Tag stand im Zeichen des Transfers in die lokale Jugendarbeit, der Lernergebnisse und der abschließenden Einträge ins Lerntagebuch. Abends standen ein interkultureller Abend, ein Spieleabend und eine Abschiedsparty auf dem Programm, und eine Youthpass-Einheit half den Teilnehmenden, sich bewusst zu machen, was sie gelernt hatten.

Zurück zu Hause

In der lokalen Follow-up-Phase im November und Dezember 2024 hatten die Teilnehmenden die Gelegenheit, ihre Pläne zu Hause in die Praxis umzusetzen. Als Multiplikator:innen sollten sie das Gelernte außerdem an ihre Organisationen und an die jungen Menschen weitergeben, mit denen sie arbeiten.

Eindrücke

Foto 1 vom Trainingskurs Transformative Mindset for Sustainable DevelopmentFoto 2 vom Trainingskurs Transformative Mindset for Sustainable DevelopmentFoto 3 vom Trainingskurs Transformative Mindset for Sustainable DevelopmentFoto 4 vom Trainingskurs Transformative Mindset for Sustainable DevelopmentFoto 5 vom Trainingskurs Transformative Mindset for Sustainable DevelopmentFoto 6 vom Trainingskurs Transformative Mindset for Sustainable DevelopmentFoto 7 vom Trainingskurs Transformative Mindset for Sustainable DevelopmentFoto 8 vom Trainingskurs Transformative Mindset for Sustainable DevelopmentFoto 9 vom Trainingskurs Transformative Mindset for Sustainable DevelopmentFoto 10 vom Trainingskurs Transformative Mindset for Sustainable Development
Kofinanziert von der Europäischen Union

Dieses internationale Projekt wurde vom Programm Erasmus+ der Europäischen Union über die lettische Nationalagentur kofinanziert. Koordiniert wurde es von Ecological Future Education (Lettland), EMOTiC war Partner und Gastgeber.

Partner: EAST (Kroatien), Active Green Solution (Griechenland), OEMFCI (Frankreich), Szatyor Egyesület (Ungarn), OTI (Slowakei), Petrklíč help, z.s. (Tschechien), Inkluzivni pokret (Serbien), ACDC (Rumänien).

Projektnummer: 2024-1-LV02-KA153-YOU-000216966

Erasmus+TrainingskursNachhaltigkeitBerichte

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