Zum Inhalt springen
Alle Projekte
TrainingskursErasmus+ Mobilitäten

Reinforcing Games as an Educational Tool for Social Change

4.–11. Februar 2022Rustavi, Georgien

Fotos aus dem Projekt

Reinforcing Games as an Educational Tool for Social Change, Foto 1Reinforcing Games as an Educational Tool for Social Change, Foto 2Reinforcing Games as an Educational Tool for Social Change, Foto 3Reinforcing Games as an Educational Tool for Social Change, Foto 4Reinforcing Games as an Educational Tool for Social Change, Foto 5Reinforcing Games as an Educational Tool for Social Change, Foto 6

Über das Projekt

Jugendarbeiter:innen müssen ständig Lerngelegenheiten zu schwierigen Themen wie sozialer Ausgrenzung schaffen, und Spiele sind dafür ein wirkungsvolles Mittel. Ob es um Erderwärmung, Armut, Führung oder Konflikttransformation geht: Ein Spiel kann den Spielenden helfen, neue und komplexe Informationen zu verarbeiten und kreative Lösungen zu finden. Gerade bei jungen Menschen schafft gemeinsames Spielen Verbindung und ein Gefühl der Zugehörigkeit. Das hilft, Ausgrenzung zu begegnen und den Zusammenhalt der Gesellschaft vor Ort zu stärken.

Geleitet von Diane Ackermans Worten „Spielen ist die liebste Lernmethode unseres Gehirns“, koordinierte EMOTiC diesen Erasmus+ Trainingskurs vom 4. bis 11. Februar 2022 in Rustavi, Georgien. Er brachte 27 Jugendarbeiter:innen zusammen: sechs aus Österreich, drei aus Armenien, fünf aus Kroatien, drei aus Estland, sechs aus Georgien und vier aus der Ukraine. Die Partner waren Gyumri Youth Initiative Centre (Armenien), EUTOPIA (Kroatien), MTÜ Shokkin Group (Estland), Youth Association DRONI (Georgien) und Center for Euroinitiatives (Ukraine).

Der Kurs sollte das Bewusstsein für Gamification in der Bildung als wirksames alternatives Instrument der Jugendarbeit schärfen, die Fähigkeiten der Teilnehmenden stärken, junge Menschen mit Gamification-Techniken einzubinden, einen Rahmen für die Entwicklung von Lernspielen durch erfahrungsbasiertes Lernen schaffen und eine Reihe pädagogischer Brettspiele für den Jugendbereich hervorbringen.

Die Woche folgte dem gesamten Zyklus der Spieleentwicklung. Zunächst setzten sich die Teilnehmenden damit auseinander, wie Brettspiele Themen wie soziale Ausgrenzung und die Radikalisierung junger Menschen aufgreifen können, die beide durch die Pandemie verschärft wurden, und spielten bestehende Spiele, bevor sie selbst etwas entwarfen. Darauf folgten Einheiten zu Prinzipien, Mechaniken und Techniken. Gruppen von etwa fünf Personen wählten dann ein gesellschaftliches Thema und eine Zielgruppe, entwickelten eigene Spiele, erprobten sie und verbesserten sie anhand des Feedbacks. Interkulturelle Abende mit Essen und Traditionen aus jedem Land gehörten ebenfalls dazu.

Das Ergebnis waren sechs Lernspiele zu Mobbing, Inklusion, interkulturellem Dialog, politischer Beteiligung, demokratischer Teilhabe und MINT. Nach dem Training wurde für die Teilnehmenden ein gemeinsamer Ressourcenordner mit zusätzlichen Materialien und Anleitungen erstellt.

Folgeveranstaltungen in allen sechs Ländern erreichten mehr als 100 Menschen direkt. In Österreich testeten 32 junge Menschen Spiele aus dem Training, und in Armenien lernten 40 junge Menschen, aus bestehenden Spielen Lernspiele zu entwickeln. In Kroatien wurde ein Spiel Teil der Lehrveranstaltung zur Ethik der Jugendarbeit an der Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften in Rijeka, ein anderes wurde im Oktober 2022 beim 10. Internationalen Wettbewerb für Lernspiele in Lissabon eingereicht. Das Spiel I’MPOSSIBLE wurde mit einer Schüler:innenvertretung in Tallinn erprobt, und in Georgien eröffnete das Spiel Cultural Travel mit zehn Jugendarbeiter:innen eine Diskussion über Kultur, Identität und Zugehörigkeit.

Vor allem haben die Teilnehmenden jeden Schritt des Spieldesign-Prozesses selbst durchlaufen, jede Phase verstanden und geübt und können den Prozess nun an ihre eigene Arbeit mit jungen Menschen anpassen.

Berichte und Publikationen aus diesem Projekt

Auf einen Blick

Programm

Erasmus+ Trainingskurs

Termine

4.–11. Februar 2022

Ort

Rustavi, Georgien

Teilnehmende

27 Jugendarbeiter:innen: Österreich 6, Armenien 3, Kroatien 5, Estland 3, Georgien 6, Ukraine 4

Länder

Armenien, Österreich, Kroatien, Estland, Georgien, Ukraine

Förderung

Erasmus+ über die österreichische Nationalagentur OeAD

Projektnummer

2021-1-AT01-KA153-YOU-000012317

Partner

Gyumri Youth Initiative Centre (AM), EUTOPIA (HR), MTÜ Shokkin Group (EE), Youth Association DRONI (GE), Center for Euroinitiatives (UA)

Rolle von EMOTiC

Koordinator und Begünstigter

Kofinanziert von der Europäischen Union

Du möchtest bei so einem Projekt dabei sein?

Erzähl uns kurz von dir, und wir melden uns, sobald der nächste Call öffnet.

Schreib uns

Weitere Fotos aus dem Projekt

Reinforcing Games as an Educational Tool for Social Change, Foto 7Reinforcing Games as an Educational Tool for Social Change, Foto 8Reinforcing Games as an Educational Tool for Social Change, Foto 9Reinforcing Games as an Educational Tool for Social Change, Foto 10Reinforcing Games as an Educational Tool for Social Change, Foto 11Reinforcing Games as an Educational Tool for Social Change, Foto 12